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Diese Rubrik präsentiert spannende Rechtsthemen von David Sheldon mit klaren Einblicken in seine professionelle Ausrichtung und verbindliche Werte.

  • Markengrabbing entwickelt sich zu einem ernsthaften Risiko für Unternehmen, die Namen, Produktbezeichnungen oder Logos zwar seit Jahren nutzen, diese aber nicht als Marke angemeldet haben. Das Problem: Dritte können solche ungeschützten Zeichen gezielt aufspüren, beim Markenamt anmelden und anschließend versuchen, den eigentlichen Nutzer unter Druck zu setzen. Das DPMA weist seit Februar 2026 ausdrücklich auf einen Anstieg bösgläubiger Markenanmeldungen hin. Als Treiber nennt es unter anderem KI-Anwendungen und Blockademechanismen auf Online-Plattformen.  Was ist Markengrabbing?Unter Markengrabbing versteht man die Anmeldung eines Zeichens durch…

    Weiterlesen: „Markengrabbing“: Wenn Dritte plötzlich Ihren Namen beanspruchen
  • Unternehmenskaufverträge

    „Nicht die Haftungsklausel macht den Deal sicher – sondern der Kaufgegenstand„ Beim Unternehmenskauf schauen viele zuerst auf die Haftung. Wie viel kann der Verkäufer maximal zahlen? Welche Fristen gelten? Welche Ausnahmen gibt es? Diese Fragen sind verständlich, aber oft der falsche Start für einen Unternehmenskauf. Denn in der Praxis ist nicht die „Haftungsklausel“ entscheidend dafür, ob ein Deal später zu Problemen führt. Entscheidend ist etwas viel Einfacheres: Was genau wird eigentlich verkauft und was darf der Käufer erwarten? Wenn das im Vertrag…

    Weiterlesen: Unternehmenskaufverträge
  • Wichtig vorweg: Das neue Tariftreuegesetz des Bundes ist kein allgemeines Gesetz für alle Unternehmen. Es richtet sich im ersten Schritt an Bundesauftraggeber, also an den Bund und bestimmte dem Bund zuzurechnende Auftraggeber. Diese müssen künftig im Vergabeverfahren ein Tariftreueversprechen vorgeben. Für Unternehmen wird das Gesetz erst dann relevant, wenn sie einen Bundesauftrag oder eine Konzession für den Bund ausführen und von diesem darauf verpflichtet wurden.  Worum es rechtlich geht Die gesetzliche Konstruktion ist zweistufig. § 3 des Gesetzentwurfs verpflichtet den Bundesauftraggeber, dem Auftragnehmer als Ausführungsbedingung vorzugeben, dass er…

    Weiterlesen: Bundestariftreuegesetz: Was Arbeitgeber jetzt wirklich wissen müssen
  • Ein Arbeitsvertrag ist nicht nur „Papier für die Personalakte“. Er ist Ihr Steuerungsinstrument. Wenn er jedoch unklar, lückenhaft oder zu allgemein ist, werden Sie als Arbeitgeber plötzlich durch gesetzliche Standardregeln, Beweislasten, AGB-Kontrolle und eine Rechtsprechung, die bei Unklarheiten in der Regeln zu Lasten des Arbeitgebers geht, gesteuert.  Noch wichtiger ist, dass Arbeitsverträge darüber entscheiden, ob eine Trennung kalkulierbar ist oder wegen Bonusansprüchen, Urlaubsabgeltung, Annahmeverzug, unwirksamer Ausschlussfristen oder schlecht geregelter Freistellung später unnötig teuer wird. „Chef oder Getriebener?“ – Der Vertrag setzt die…

    Weiterlesen: Warum Arbeitsverträge in der Praxis oft darüber entscheiden, wer im Arbeitsverhältnis steuert
  • Viele GmbH- oder UG-Gründungen starten mit einem Standard-Gesellschaftsvertrag – häufig aus einem Muster, das „schnell geht“, vom Steuerberater vorbereitet oder beim Notar als bewährte Vorlage genutzt wird. Das ist verständlich: In der Gründungsphase zählt Tempo, und man möchte Kosten sparen. Das Problem: Der Gesellschaftsvertrag ist keine Formalie, sondern die „Verfassung“ Ihres Unternehmens. Was am Anfang „praktisch“ wirkt, kann später oft zu Dauerärger mit Streitpotenzial, unnötigen Notarterminen und vermeidbaren Kosten führen. Dies gilt insbesondere, da sich nachher häufig der eine oder andere Gesellschafter benachteiligt…

    Weiterlesen: Standard-Gesellschaftsverträge vom Steuerberater/Notar
  • Arbeitszeitbetrug: Wenn Minuten den Job kosten

    In der Januar-Ausgabe der Zeitschrift „ARP – Arbeitsschutz in Recht und Praxis” (C.H. Beck) erläutert Rechtsanwalt David Sheldon die Kasuistik der Landesarbeitsgerichte sowie die Leitlinien des Bundesarbeitsgerichts und stellt dabei den grundlegenden Orientierungsrahmen dar. Wer Zeiten manipuliert, zerstört Vertrauen – oft mit schwerwiegenden Konsequenzen. Worum geht es beim Arbeitszeitbetrug? Arbeitszeitbetrug ist in der arbeitsrechtlichen Praxis ein Dauerbrenner – und wird trotzdem häufig unterschätzt. Gemeint sind Fälle, in denen Arbeitszeiten bewusst falsch erfasst oder so „optimiert“ werden, dass am Ende mehr vergütete Zeit…

    Weiterlesen: Arbeitszeitbetrug: Wenn Minuten den Job kosten

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